Tag 5
Nach den Bekleidungsgeschäften gehörte jetzt mal etwas technisches auf den Speiseplan, also auf nach Akihabara. Mein alter Freund die Ubahn wartete schon auf mich. Nach ein paar Irrwegen fand ich auch die richtige Linie und den passenden Eingang dafür, kurz die Tafeln gecheckt und los gings.
40 Minuten später und hunderte unterirdischer meter erblicke ich das Tageslicht in Akihabara. Eigentlich wollte ich zu ins AnimeCenter hab aber es mir schlecht eingeprägt und wander in der planlos in der Gegend herum. Gut vieleicht beim nächsten mal. Endlich bin ich dort wo ich hin wollte. Rund um mich herum lauter Läden die technischen Firlefans anpreisen. Zwischen durch immer wieder Pachinkostationen. Plötzlich reiß ich mir meine Kopfhörer runter weil ich meinen Ohren nicht traue.
Yodobashi, vergleichbar mit unserem Saturn, versichert mir wilkommen zu sein und garantiert mir die neueste Geräte zu den besten Preisen, und das auf Deutsch. Na da lass ich mich nicht lang bitten und schau hinein. Sieben Stockwerke gefüllt von der Waschmaschine bis hin zum High End PC und Schildern. Über jedem Regal hängt ein Schild so das man nicht mehr als ein bis zwei Meter weit sieht. In jedem stockwerk steht ein Marktschreier und verkündet lautstark Angebote.
Ich schlage mich in den 4. stock durch zu den Audio dingern und stöber bis ich fündig werde. Einen Ipod Touch Bluetooth Dongle und weil mir grad danach war auch gleich Bluetooth Kopfhörer. Da ich InEar nicht so mag entscheide ich mich fuer so Ohrclips. Einzieges Problem. Mich trennt eine Glasscheibe vor den Objekten der Begierde. Dauert nicht lang bis ein Angestellter vorbeischaut und ich frag ihn gleich ob er English kann. Er sagt was auch immer und ich deute was ich haben will. Wild fuchtelnd zwischen den Kopfhörer , Adapter und meinem Ipod Touch frag ich “Does it work ?”,”No problem” kam prompt die Antwort. Na ich bin gspannt.
Ich geh zur Kasse und stell mich an, werd ignorriert bis eine kleine Japanerin neben mir erscheint und mich wo anderst hinbittet. Ein Kassier bittet mich zu sich und ich lege die Waren auf den Tisch. Er sagt mir den Preis an und ich quitiere es mit meiner Visa. Dann folgt die gewohnte Zettel wirtschaft bis er meinen Pass sehen will. Ich händige ihm den Passs gutmütig aus und er rennt damit davon. Mit blasser Gesichtsfarbe spurte ich hinter her bis er aprubt bei einem anderen Schalter stehen bleibt. Es wird ein Zettel ausgefüllt und ich begreife Langsam. Duty Free !. Ich bekomme hier schon die bestätigung für den Flughafen das mich das nix an Zoll kostet. Geile Sache. Nur wird alles in den Pass getackert. Kauft man hier in jedem Stockwerk was, fliegt man mit einem Telefonbuch heim anstatt einem amtlichen Lichtbildausweis.
Ich stöber noch ein wenig in den Andern stockwerken, zuviel um sich für Irgendwas zu eintscheinend und begebe mich wieder Richtung Ubahn. Wider erwartend finde ich sie auch und denke mir, “Ueno sind nur zwei Stationen und es is Montag, da wird doch nicht viel los sein”. Leider habe ich die Rechnung ohne Wirt gemacht. Im Travel Guide steht drinnen Ueno Park sei das Epizentrum des Kirschbebens und da lügt er nicht.
In Ueno Park erwartet mich die SCS am letzten Advent Einkaufsamstag, nur doppelt soviel. Eine unhaltsame Flut an Menschen schiebt sich durch die Kirschbaumalee. Ich breiche zeiteweise aus dem Strom aus und erkunden die Seitenwege. Einen Zoo hat Ueno auch aber das is jetzt nichts für mich. Ich fotographier ein wenig herum und versuche nicht übererannt zu werden. Wie beim Autofahren ist hier sinnvoll beim Umspuren oder Stehnbleiben den Schulterblick zu praktizieren, der Massenkaramolage könnte enorm werden.
Ich balanzier durch die Menge und erkunde das Gebiet. Ich find den Park nicht so schön wie Shinjuku und mach mich auf den Weg zurück. In den Seitengassen um die Station gibt es wie zu erwarten einige Geschäfte. Ich kraule durch die Fluten entdecke aber nichts was ich haben möchte. Bevor ich untergeh rette ich mich in die Ubahn und treibe richtung Hotel.
In der Ubahn blätter ich durch die Betriebsanleitung meiner Beute und tu so als würd ichs lesen können. In den Ubahnstationen geh ich meistens der Menge nach und wunder mich , dass das bis jetzt gut funktioniert hat. Schon blindlinks navigier ich zielsicher ins Hotel und probier sofort das “No Problem” aus und tatsächlich, es spielt! Ich wollts ja nicht glauben.
Ich breche nochmal auf und finde ein Amerikan Steak House “Good Time” und bestell mir drin fingerzeigend ein Steak. Serviert wird es auf einem Teller aus Gussstahl, is einem nicht durch genug, wartet man halt ein wenig und das Steak grillt nach. Nette Idee nur darf man nicht wie gewohnt die Gabel auf die Tellerkante legen. Am Rückweg komm ich wieder am Doughnut laden vorbei. Ich glaub ja schon langsam das sind Statisten die da in der Schlange stehen so wie die Motivationsmünzen im Sandlabecher.






Wenns lauter dünne Leut vorm Donutladen sind,dann hast Recht,und es san Statisten!
Fallst noch mal dazu kommst,daß vielleicht dig. Spiegelreflexcams anguckst,schreib mal deinem Cousin,was so die Sony Alpha 300,oder die Nikon D60,oder D80 in echtem Geld kosten!
Denn dein Groß besser gesagt Kleincousin Luki wünscht sich eine der Cams zu seinem Birthday!
Viel Spaß weiterhin,
Gruß Martin